Bei herbstlich frischen Temperaturen fand am 15.09.24 der diesjährige MOA (Mobil ohne Auto)-Gottesdienst wieder einmal auf der Wiese der Baumschule Hiller statt, zu dem die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen ökumenisch eingeladen hatte.
Viele Menschen ließen sich trotz des kalten Windes nicht abhalten und kamen ins Tiefenbachtal, so dass schnell alle Bierbänke besetzt waren. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Nürtinger Posaunenchor und dem ökumenischen Chor mit ProjektsängerInnen umrahmt. Thematisch stand der erste Psalm im Vordergrund: „Der ist wie ein Baum gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.“ (Psalm 1, 3) – was sich besonders auch visuell zeigte, da der Altar direkt vor einem frisch gepflanzten Baum stand. Anhand von vier Impulsen wurde der zugrundeliegende Psalm näher betrachtet: Angefangen vom „Verwurzelt sein in Gott“ bis hin zur Frage, wer oder was für uns im Leben eine Quelle ist, bzw. wo wir für andere zur Quelle werden. Die Antwort darauf konnten die Teilnehmer auf kleine Papierwassertropfen schreiben. Nach dem Einsammeln wurden einige davon vorgelesen – am häufigsten standen darauf „Familie“, „Natur“, „Musik“ und „Gemeinschaft“ . Im Anschluss wurde ein Projekt in Brasilien vorgestellt, das sich für die Aufforstung des Regenwaldes durch nachhaltige Landwirtschaft einsetzt. An dieses Projekt ging die Kollekte in Höhe von fast 700 €.
Parallel zum Gottesdienst für die Erwachsenen fanden die Kinder im „Schopf nebenan“ in Form einer Baummeditation am selbst gestalteten „Bach“ Zugang zu Psalm 1.
Zur Erinnerung an den Gottesdienst konnten die Besucher eine Karte zum „Tag der Schöpfung“ mit einem Gedicht von Jörg Zink nach Hause mitnehmen.
Auch dieses Mal war eine herzliche, gelebte Ökumene zu spüren und einige Besucher bestätigten das durch positive Rückmeldungen.