Am Nachmittag des dritten Advents herrschte freudige vorweihnachtliche Stimmung in der Kirche in Aichtal: Zur gemeinsamen Weihnachtsfeier hatten sich Geschwister aus den beiden Gemeinden Aichtal und Wolfschlugen eingefunden – ein schönes Zeichen des vermehrten Miteinanders, nachdem Priester Thorsten Strobel nach der Ruhesetzung von Evangelist Joachim Müller am zweiten Adventssonntag nun beide Gemeinden leitet.
Eröffnet wurde die festliche Andacht mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, gefolgt von Begrüßung und Gebet durch den Gemeindevorsteher sowie der Einführung ins Programm durch Sabine Harrer. Nach dem vom Gemeindeorchester vorgetragenen „Hört der Engel helle Lieder“ las Diakonin Silke Strobel die Weihnachtsgeschichte nach Lukas in schwäbischer Mundart, was auch zu manchem Schmunzeln anregte. Das ebenfalls gemeinsam gesungene Lied „Tragt in die Welt ein Licht“ (erweitert um auf Aichtal und Wolfschlugen bezogene Strophen), führte über zum Jahresrückblick der beiden Gemeinden. Dieser wurde von „Schwester Häberle“ und „Schwester Pfleiderer“ (Sabine Harrer und Dagmar Korzer) in launiger Form sehr gelungen vorgetragen und mit besonderem Beifall bedacht. Die anschließende Geschichte „Der kleine Flori und der Nikolaus“ von Irina Korschunow, ausdrucksstark vorgetragen von Johanna Stoll, wurde umrahmt von den beiden Orchesterstücken „Once in Royal David’s City“ und „Hark! The heralds angels sing“. Abschließende Gedanken und Gebet durch Priester Strobel sowie dem gemeinsam gesungenen „O du fröhliche“ leiteten zum gemütlichen Zusammensein über. Zu erwähnen ist noch eine musikalische Überraschung: Der Gemeindevorsteher begleitete zum Clavinova das Lied „Tragt in die Welt ein Licht“ und das Schlusslied mit seiner Bassgitarre – nicht nur das Gemeindeorchester freut sich über diese musikalische Bereicherung!
Beim anschließendem Zusammensein mit reichlich Speis und Trank klang die erste gemeinsame Weihnachtsfeier der beiden Gemeinden in herzlicher Atmosphäre freudig und dankbar sowie mit der schönen Erfahrung aus: Die beiden Gemeinden harmonieren gut miteinander – wie auch mit ihrem nun gemeinsamen Vorsteher!