Am Mittwoch, 4. September, wurde in Aichtal erneut ein JugendPLUS-Gottesdienst gefeiert.
Die Berichte der beiden vorherigen Jugend-PLUS- Gottesdienste in der Gemeinde Aichtal finden Sie nochmals hier: http://www.nak-nuertingen.de/dbc/1227210/263709/JugendPLUS-in-Aichtal; https://www.nak-nuertingen.de/dbc/1227183/279323/JugendPLUS-Erneut-in-Aichtal.
Jugendliche aus dem Bezirk bereicherten und erfreuten die „Urlaubsgemeinde Aichtal-Neckartenzlingen-Wolfschlugen“ durch ihr Dasein und ihr Mitwirken im Chor unter Leitung von Diakonin Silke Strobel, Wolfschlugen, und mit Felix Hartnagel, Frickenhausen, an der Orgel. Auf den Bänken ausgelegte Blätter ließen schon auf einen spannenden Gottesdienst schließen … (s. Bild).
Auch dieses Mal leitete Bezirksevangelist Uwe Zimmerer wieder den besonderen Gottesdienst, der unter dem Motto stand „Jesus – die Tür zum Leben“. Als Impuls für die versammelte Gemeinde ging der Bezirksevangelist zunächst auf die biblische Begebenheit des Gelähmten ein, der von vier Freunden zu Jesus gebracht wurde, dass dieser ihn heile (Markus 2,1-12). Weil im und vor dem Haus vor lauter Menschen kein Platz mehr war, deckten sie das Dach auf und ließen den Gelähmten zu Jesu Füßen hinunter. Groß war die Verwunderung, dass Jesus dem Gelähmten zunächst die Sünden vergab. Den darüber erbosten Schriftgelehrten stellte er die Frage, was leichter sei: Zu dem Gelähmten zu sagen „Dir sind deine Sünden vergeben“ oder „Steh auf, nimm dein Bett und geh hin“? Um seine Vollmacht zum Vergeben der Sünden unter Beweis zu stellen, heilte Jesus den Gelähmten. Gleichermaßen möge auch unsere Liebe zu unserem Nächsten außergewöhnliche Kräfte entfalten, um sich durch nichts abhalten zu lassen, immer wieder auf Jesus zuzugehen und von diesem umfassendes Heil zu empfangen bzw. dieses auch denen zu ermöglichen, die sich aus eigener Kraft schwertun, die Begegnung mit Jesus zu suchen – so der Bezirksevangelist.
Unter Bezugnahme auf das Bibelwort aus Johannes 10,9 zeigte der Bezirksevangelist dann einige „Türen des Heils“ auf: Die Tür der Taufe, des Wortes Gottes und des Heiligen Abendmahls, der Gnade, des Gebets, des Vertrauens und der Nächstenliebe. Besonders die „Tür der Nächstenliebe“ betonte der Bezirksevangelist und erinnerte nochmals an den eingangs erwähnten Gelähmten, dem durch den selbstlosen Einsatz seiner Freude umfassende Hilfe wurde. Der aus Nürtingen stammende Priester Thomas Bayer unterstrich in seinem Predigtbeitrag den Wert der „Türen des Segens“ und verdeutlichte dies durch Berichte aus seinem vielfältigen persönlichen Erleben in Japan.
Vor der Überleitung zur Sündenvergebung und zur Feier des Heiligen Abendmahls löste der Bezirksevangelist dann das Rätsel der ausgelegten Blätter: Auch in „Stürmen“ kann die „Tür“ zur Hilfe erlebt werden! Beim Suchen nach Liedern mit „Tür“ war er auf der Gesangbuch-App des Bischoff-Verlags auf diese Strophe des Gesangbuchlieds 190 gestoßen, das er dann als Eingangslied wählte.
Dankbar und freudig wurde nach dem Gottesdienst bei Pizza, Gebäck und Erfrischungsgetränk noch die Gemeinschaft genossen – die schon wieder „Appetit“ aufs nächste Mal machte ...