Am Sonntag, den 23.11.25, trafen sich die Kinder des Kirchenbezirkes zum letzten Kigo des Jahres 2025 in Grafenberg. leuchten.
Den Gottesdienst haben wir mit unserem Lied „Es ist Zeit – Gutes zu tun“ begonnen.
Mit dem Bibelwort aus Lukas 10, Vers 27 „Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst“ hat unser Priester Lukas Oßwald den Kindern gedient. Das Jahresmotto „Es ist Zeit- Gutes zu tun“, machen wir bei unseren Nächsten zur Tat - Familie, Geschwister, Freunde. Was machen wir Gutes für uns?
Priester Oßwald hat einige Bilder mitgebracht, welche er uns näherbrachte.
Bild 1: ein Bild von einem bekleideten Baby, welches beschriftet ist mit „Jedes Kind ist ein Geschenk“
Ja, wir sind alle ausnahmslos ein Geschenk Gottes, so wie wir auf die Erde gekommen sind, nämlich nackt und bloß. In jedes Kind wurde eine Seele eingebunden, diese ist immer bei dir, untrennbar vom Körper, egal wo du bist. Diese Seele ist kostbar, damit bis DU gemeint. Bei der Seele gibt es keine Wertigkeit, wie z.B. bei Spielsachen, Kleidung etc. - jede Seele ist gleich viel wert. Nur so können wir es begreifen, Gott schätzt alle gleich.
Bild 2: ein Mensch, wo das Licht aus dem Herzen leuchtet
Das Zentrum unseres Körpers ist unsere Seele. Priester Oßwald gab den Kindern eine Hausaufgabe hierzu mit: Bring deine Seele zum Leuchten. Wir sollen nicht nur in der Kirche leuchten, sondern unser Leuchten überall mit hinnehmen. Auch hier gilt, wer sich selbst liebt, kann die Liebe weitertragen und somit die Seele zum Leuchten bringen, denn wir wissen Gottes Liebe ist in uns.
Bild 3: Hände greifen nach der Sonne
Die Sonne hier ist das Sinnbild der Seele. Der liebe Gott hält eure Seele in seiner Hand, mit seiner Liebe und Hilfe hilft er uns. Er tritt uns nicht mit Füßen, wie es leider heute teilweise unter den Menschen ist. Trag deinen Freund auf Händen, nimm ihn/sie in dein Gebet. „Versucht in allen Lebenslagen, den nächsten auf Händen zu tragen, man wächst mit der Liebe“, gab Priester Oßwald unseren Kindern mit. Wenn wir unsere Seele zum Leuchten bringen, kommen wir nicht auf die Idee, Böses zu tun oder den anderen mit Füßen zu treten.
Zur Einleitung des Heiligen Abendmahls, hat unser Priester noch ein anschauliches Bespiel angebracht:
Ein Raubmörder saß im Gefängnis, er hatte eine sehr harte Strafe bekommen. Am Vorabend, bevor sein Urteil vollstreckt wurde, kam der Direktor des Gefängnisses und sagte zu dem Mann: „Du kannst dir alles wünschen, Essen, Trinken etc.“ Unter Tränen sagte der Gefangene: „Wäre alles nicht passiert!“ Damit wollte unser Priester den Kindern veranschaulichen, dass auch für einen bösen Menschen unser Herr Jesus gestorben ist, und er somit auch Sündenvergebung bekommen kann. „Wenn ihr seht, dass jemand in Not ist, holt Hilfe von anderen, damit demjenigen geholfen werden kann“, erläuterte Priester Oßwald. Jesus ist für alle Taten gestorben, er ist ein wahrer Freund. Die Liebe Jesu geht nicht aus, wenn wir mit ihm in Verbindung stehen.
Zur Einleitung der Sündenvergebung sang unser Muki das Liebe „Jesus ist da Licht der Welt“. Zur Nachbereitung wurden die Kinder in 2 Gruppen eingeteilt. Den Großen und Kleineren wurde der Blick auf das Gute um uns gelenkt und was wir davon haben. Die Schöpfung bringt uns unsere Nahrung, wir haben Freiheit und Frieden, können zur Schule, zum Sport etc. Wir sind gut versorgt, haben ein zuhause, sauberes Wasser, Strom, Heizung. Das Fazit hieraus: Lasst uns nach dem Guten schauen und nicht nur auf das Schlechte. Das tut uns gut!
Über was könnt ihr euch freuen? Was tut euch gut? Hier haben die Jüngeren mit einem Würfel diese Punkte erarbeitet: 1. Spiele, 2. Freude geben, 3. Lob, 4. Lachen, 5. Teilen und 6. Nochmals würfeln.
Die Größeren haben folgende Punkte gesammelt: Familie und Freunde treffen, Danke sagen, gute Noten, Sport.
Mit einem geteilten Apfel konnten wir den Kindern darstellen, dass geteilte Freude doppelte Freude ist.
Desweiteren haben wir den Kindern an die Hand gegeben, wenn sich jemand freut, sich gerne mitzufreuen, wenn jemand traurig ist, Trost zu spenden, gerne auch mal „danke“ den Eltern/Großeltern gegenüber sagen, etwas zu teilen, nicht über andere reden (z.B., wenn der Pulli falsch angezogen wurden), sondern demjenigen zu helfen und ihn einfach kurz auf die Seite nehmen.
Lassen wir in unserer ME-Time unsere Seele.