Am Donnerstag, 24. September, trafen sich die Senioren der Gemeinde Aichtal wieder zu ihrem regelmäßigen Treffen – dieses Mal im Forum Fasanenhof in Stuttgart.
Nach Begrüßung und Gebet durch den Seniorenbeauftragten und früheren Gemeindevorsteher Reinhardt Sonyi konnten sich die 37 Anwesenden zuerst durch schwäbische Maultaschen mit Kartoffel- und gemischtem Salat stärken.
Anschließend beeindruckte „ihr“ früherer Gemeindevorsteher Evangelist i. R. Joachim Müller die Anwesenden durch einen sehr informativen Vortrag über die Aktivitäten im In- und Ausland von HumaNAKtiv, dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland. Joachim Müller ist Professor und Leiter des Fachgebiets Tropen und Subtropen am Institut für Agrartechnik der Universität Hohenheim tätig und zugleich zweiter Vorsitzender von humaNAKtiv. Sein großes Engagement, das seit über 25 Jahren auch durch viele Reisen zur Betreuung sozialer Projekte unserer Kirche, wie Wasserprojekte und Brückenbauten sowie Betreuung von Waisenkindern, vor allem nach Kamerun geprägt ist, war beim Vortrag lebhaft zu spüren. Die präsentierten Bilder illustrierten seinen sehr anschaulichen Einblick in das Leben und oft Leiden der dort lebenden Menschen. Umso mehr beeindruckte die Fröhlichkeit der Menschen, die durch manches Foto buchstäblich spürbar wurde – und stimmte zugleich nachdenklich … Ein paar Schnappschüsse von Apostel i. R. Volker Kühnle „in action“ vor Ort in Kamerun (der auch zur Seniorengruppe zählt und anwesend war) lösten besondere Heiterkeit aus. Evangelist Müller schloss den sehr informativen Einblick in seine humanitäre Arbeit mit dem lokalen Gruß aus der Nordwest-Region Kameruns „Akaflu“ („Danke“), der von den Senioren nach kurzem (schwäbischem) Zögern mit „Aflu“ („Bitte“) beantwortet wurde. Der große Beifall machte deutlich, wie gut es Evangelist Müller gelungen war, über die vielfältigen Tätigkeiten von humaNAKtiv zu berichten – und sein Appell, auch in unserer unmittelbaren Umgebung für Menschen in Not ein offenes Herz und eine helfende Hand zu haben, wurde gut verstanden.
Bei Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen klang das harmonische Zusammensein in Vorfreude auf die nächste Begegnung dankbar aus.