Am Sonntag, den 13.09.26, hat Bezirksältester Peter Kromer rund 50 Kinder der Vorsonntag- und Sonntagschule, zusammen mit ihren Eltern und Großeltern, in Oberboihingen begrüßt.
Nach einem Vorspiel, welches von zwei unserer Konfirmanden vorgeführt wurde, sangen wir gemeinsam „Lasst die Herzen immer fröhlich“.
Der Bezirksälteste diente den Kindern mit dem Wort aus Lukas 1,Vers 37: „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich“. Für einige unserer Kinder beginnt ein neuer Lebensabschnitt, sei es, dass sie in die erste Klasse kommen oder nun auf die weiterführende Schule gehen. Was bringt das mit sich? Angst, Ungewissheit, mit Unmut ins neue Schuljahr: „ah, nicht den Lehrer“, „gebt auf das Gerede der anderen nicht acht“, „lasst euch auf die neue Situation, sei es mit den neuen Klassenkameraden oder Lehrern, ein“, so der Rat von dem Bezirksältesten.
In dem Vorspiel ging es um zwei Kinder. Das eine Kind war ängstlich, schüchtern; das zweite Kind fröhlich.
Kind 1 hat einen „riesigen“ Berg an Sorgen, Ängsten, Ungewissheiten vor sich gehabt (in Form von großen Kartons, welche mit den Sorgen etc. beschriftet waren). Kind 2 kam fröhlich des Weges und sprach das andere Kind an. „Warum bist du so traurig?“ fragt das Kind 2 Kind 1. „Ich habe so einen Berg vor mir, dass schaffe ich nicht allein“, sagt Kind 1.Es wird kein Superheld vorbeikommen, jedoch erinnert die Geschichte an den Herrn Jesus: Die Jünger standen vor einem riesigen Sturm auf dem See. Sie dachten auch, sie gehen unter und es gibt keinen Ausweg mehr. Was hat Jesus gemacht? Er ist aufgestanden, hat dem Wind und den Wellen gesagt „Sei still“- und zack war alles ruhig. Für Jesus gab es kein „Das geht nicht.“
„Das war damals am See“, sagt Kind 1 „das hier ist heute mein Riesen-Berg!“
Kind 2 antwortet: „Aber Jesus ist doch heute immer noch derselbe! Er verspricht uns: Egal wie groß der Berg vor dir ist: wenn du mit Jesus unterwegs bist, musst du das nicht allein tragen. Bei ihm gibt es kein „Unmöglich“.
Gemeinsam packen die Kinder an und werfen den großen Sorgenberg um.
Auch unsere Kinder haben Sorgen, sei es – komme ich noch mit meinen Klassenkameraden klar, werde ich gehänselt, wie sind die neuen Lehrkräfte, schaffe ich das neue Schulfach… Diese Sorgen zu missachten ist gänzlich falsch, auch wenn für die Erwachsenen die Sorgen sich gering anhören. Nein, auch die Sorgen unsere Kinder müssen wir ernst nehmen und sie dabei unterstützen, dass der Berg nicht größer, sondern kleiner wird und sie sich in der Hand Gottes, der Hand der Eltern wohlfühlen und so gemeinsam den Sorgenberg „umschmeißen“ oder daran vorübergehen.
Machen wir es wie das Kind 2 aus dem Vorspiel, geben wir einen guten Rat. Wer hat uns beigebracht Hilfe anzubieten oder anzunehmen? Die Eltern und Großeltern, aber auch unser Herr Jesus, wo er uns immer wieder Beispiele zeigt, welche Hilfe er seinen Mitmenschen gegeben hat.
Jeder Mensch ist auf der einen Seite mutig, jedoch gibt es auch die andere Seite, welche ängstlich und voller Sorge ist. Es kommt auf die Situation an, wo und wie wir unsere Hilfe dem anderen geben können.
Bezirksältester Kromer fragte die Kinder: „Was macht Gott? Schickt er uns einen Superheld?“ Nein, wir bekommen Hilfe von unseren Eltern, Großeltern, Freunden, Lehrern. Von wem hast du gedacht, du erhältst keine Hilfe? Z. B. von einem unscheinbaren Kind, welches nicht auffällt, dem großen, starken Rabauken? Manchmal ist es derjenigen/ diejenige, von denen man keine Hilfe erwartet, die größte Hilfe.
Glaubt ihr, dass für Gott nicht unmöglich ist?
Für unseren himmlischen Vater ist alles möglich. Jesus hat mit Gottes Hilfe den Sturm beruhigt, er hat Kranke geheilt, er konnte über das Wasser laufen, hat Tote wieder auferweckt. Gott kann Dinge tun, die sonst niemand tun kann, er hat alles erschaffen.
Ist unser lieber Vater weit weg? Er ist nicht sichtbar, dennoch ist er bei uns. Ein Gebet kann viel verändern. Wenn ich mit dem lieben Gott rede, passiert etwas. Mit einer Blume kann ich reden, es passiert aber nichts. Wir müssen an unseren himmlischen Vater und seinen Sohn glauben und mit ihm reden. Auch wenn die Kinder Sorgen in der Schule haben, etwas kaputt gegangen ist, mit wem reden sie? Natürlich mit den Eltern, die können ihnen helfen. So dürft ihr auch mit dem lieben Gott reden, er wird euch helfen.
Jedoch müsst ihr auch etwas tun. Z.B. für eine Klassenarbeit lernen, da kann euch der liebe Gott die Gedanken lenken, aber ganz ohne etwas selbst zu tun, geht es nicht.
Für Gott ist nichts unmöglich!